Ich heiße Kelvin Lütcherath und bin am Ende der Sommerferien vom 420er auf den 29er umgestiegen. Ich bin gerade meine erste Regatta gesegelt und hatte die ersten paar Trainingsstunden hinter mir. Eine Woche vor der IDJM hat mich Martin Rohde gefragt, ob ich spontan als Schotte einspringen könnte, weil seine Segelpartnerin zu alt war. Ich habe sofort zugesagt und habe das mit meinen Eltern abgesprochen. Am Montag dem 30.09.2024 sind wir 8 Uhr morgens aus Warnemünde losgefahren. Spät abends sind wir angekommen haben noch was gegessen und sind dann schlafen gegangen.
Die nächsten 2 Tage haben wir noch Trainiert und haben unsere Boote vermessen lassen.
Am Donnerstag dem 03.10.2024 begann die Regatta mit der Eröffnung um 11 Uhr. Im Anschluss wurde die Steuermannsbesprechung abgehalten.
Wir haben danach sofort angefangen aufzubauen und uns umzuziehen. Auf dem Wasser ging es dann um 13 Uhr in die erste Wettfahrt. Es waren 12- 18 Knoten Wind was recht gute Voraussetzungen für uns als eine der schwereren Crews waren.
Wir haben insgesamt 4 Wettfahrten an diesem Tag in einer sehr guten Geschwindigkeit geschafft. Wir waren am Ende des Tages auf Platz 25, was wir als sehr gute Leistung für unser Team betrachteten.

Am Freitag begann die erste Wettfahrt aufgrund von abnehmenden Wind um 10 Uhr. Auf dem Wasser waren dann im Gegensatz zu unseren Befürchtungen doch 8 Knoten Grundwind und es ging Teilweise auch auf 14 Knoten hoch. Zum Ende der fünften und letzten Wettfahrt war dann der abnehmende Wind dann doch zu spüren, aber wir hatten uns bis dahin auf eine gute Position gesegelt und konnten die Verteidigen. Wir waren dann doch erstaunt, dass wir uns trotz wechselhafter Ergebnisse noch einen Platz verbessert hatten.
Am Samstag wurde sehr wenig Wind angesagt und deshalb wurde AP gesetzt.
Das hat sich lange nicht geändert, bis 15:30 Uhr konstante 6-8 Knoten gemessen wurden und wir rausgefahren sind. Wir haben dann 2 Starts gemacht: Der erste wurde abgebrochen, weil sich laut Aussage der Jury das Feld zu weit auseinandergezogen hatte. Die zweite wurde auch abgebrochen, weil wir nicht innerhalb des Zeitfensters ins Ziel gekommen währen.
Am Sonntag wurde sofort AP hochgezogen und um 12 Uhr wurde AP über A gezogen. Wir haben die Boote verpackt und haben uns nach der Siegerehrung auf den Weg nach Hause gemacht.